G(ibs Dir)20

Da echauffiert sich jedes piefige Tagesboulevardblättle über etwa 300 saufende, fickende, pinkelnde und Liebe im Freien machenden Bullen, und, im Gegensatz zu mir, freut sich kaum einer über die Feierei der Bullerei beim drögen Warten auf G20. Anstatt sich den verfrühten Kater der staatlichen Schlägertruppe zu wünschen wird skandalisiert, Dank Sozialkontrolle wird auch der feiernde Bulle in seine Grenzen verwiesen, ergo, nach Berlin zurück geschickt. Anstatt den Bullen furzen, pissen, ficken und rülpsen ( alles menschliche Grundbedürfnisse by the way)zu lassen, wird der ohnehin schon staatlich zurechtgestutzte Beamte in Ermangelung von sinnvoller Arbeit von den hiesigen PR-Boulevard-Journalisten , ebenfalls in Ermangelung von sinnvoller (und bezahlter) Arbeit, nun auch noch zum Skandal emporgehoben. Was jedoch im Kern skandalös ist an dieser Geschichte, ist, dass es scheinbar eine Menge gut bezahlter Arbeitsplätze bei der Bullerei gibt, wo man auch fürs Nichtstun und Feiern einen beachtlichen Sold einheimst. Der Bund der Steuerzahler, den vermiss ich noch beim sich Echauffieren über die paar Kröten die den feixenden Polypen täglich in den Rachen fürs Nichtstun geworfen werden.Der fehlt nämlich bei dieser unintimen Sexualtherapie in der Öffentlichkeit. Nicht dass ich es besser finden würde wenn Sie denn Ihren bekloppten Tätigkeiten wirklich nachgehen würden, im Gegenteil, auch der Bulle sei bitte einfach nur faul oder widme sich sinnlichen und sinnvollen Aufgaben, wie z.B. Die Handtasche einer Freundin samt Inhalt wieder aufzutreiben.. Zum Vergleich: Ein sich ausbrennender, finanzschwacher Freiberufler würde bei solchem Gehabe massig Schulden machen und fürs Feiern in der deutschen Kulturchicceria zahlt der ja eh meist drauf. To be part of the game. Sonst müsste er sich ja noch den Vorwurf gefallen lassen asozial und nicht up to date zu sein. Umso unverständlicher dann, dass grade dieses Heer von freien Journalisten mit Ihren öden Spezial-Themen samt Laberrababer und ich rede viel, weiss viel, tu aber nix, nun die Ihre Wartezeit feiernden Bullen kritisiert. Anstatt mal einfach Empathie für die Jungs und Mädels zu zeigen. Oder spielt bei Ihnen einfach nur profaner Sozialneid eine Rolle? Dem Motto nach : „Hey, der darf warten, saufen, rumhuren und wird dafür auch noch besser bezahlt als ich!“ Mir waere das Ganze eigentlich keinen cent Zeilenhonorar wert.Net amol ignoriere. Ich hätte mich an Eurer Stelle einfach im Stillen gefreut dass die Bullen machmal doch Sinnvollers im Kopp haben als nur drögen Büro-Alltag mit Autounfällen, Demonstranten kloppen, Hubi fliegen, Strafzettelchen ausfüllen oder Rasterfahndung. Sind halt auch Menschen, gell. Oder geht da mein Veständniss zu weit? Ach nee, ich hab vergessen, dass sind ja die Übermenschen auf der anderen Seite der Theke, mit bezahlter Arbeit, mit Autorität, Täter und keine Opfer der hiesigen Verhältnisse. Die Opfer, ,beispielsweise die Flüchtlinge welche vorher in den Containern hausen mussten, wären von den deutschen Boulevardkritzler und Ihren prüden, lebensfeindlichen Komplizen noch mehr an die Kandarre genommen. Da lohnt sich das Nachtreten ja auch mehr. Und leider gibt es ja eben diese findigen Hilfsbullen der deutschen Presse die weiterhin auf Pflichterfüllung und Gehorsam bei Langeweile insistieren. Vielleicht hätte man die ja Journalistenheinis gleich mit zurück nach Berlin schicken können, zur Langeweiletherapie beim gemeinsamen Samenschlecken bei G(ibs Ihr) 20. Gibt ja auch ’n bisschen Geld für, ne. Jedenfalls über die Krankenkasse für den behandelnden Psychodoc.
Das alte Thema ruft:
Die Menschlichkeit des Bullen, der Bulle ist genauso ein moralisches Arschloch wie du selbst. Langweilig ist das . Ich schau dem Gras weiter beim Wachsen zu. Das kostet Nix.



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